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Kurzzusammenfassung der Veranstaltung: Vom Wohnen im Alter zum Wohnen für Alle vom 20.6.2012

4. November 2012
1.) Prof. Opaschowski  als "Zukunftsforscher" referierte gekonnt -
wahrscheinlich aus seinen letzten Veröffentlichungen.
Im 21. Jh müssten Politik und Planung von 10 Punkten ausgehen. Ich
zitiere die letzen vier.
    7. Mehr Nachbarschaftshilfe als Sozialamthilfe
    8. Mehr Servicewohnen als betreutes Wohnen
    9. Mehr ambulante Dienst als stationäre Pflege
  10. Mehr Wohnen daheim als Einweisung ins Heim ("Daheim" würde ich
durch "gemeinschaftliches" ersetzen)
www.opaschowski.de

2.) Tanja Hahn von Quartier Haus Noah in Ludwigshafen berichtete als
Sozialmanagerin der LUWOGE
mit Hinweisen und Tipps
www.luwoge.de

3.) Claudia Hollinger als Mitbewohnerin von PRISMAhaus "galoppierte"
durch ihre Wohngefühle in der sehr schönen
Wohnanlage in HD-Neuenheim.
https://hdvernetzt.files.wordpress.com/2011/05/erfahrungsberichte-4he280b0user-projekt-prisma-haus.pdf

4.) Ingrid Schäfer vom Stadtbauamt Mannheim berichtete vom wachsenden
Interesse an gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten
und der kommunalen Reaktion darauf. Öffentlichkeitsarbeit & das
Wohnprojekt im C 7 Quadrat (sowie weitere) stellte sie besonders heraus.
www.mannheim.de/gemeinschaftlichewohnprojekte

5.) Rolf Novy-Huy von der Stiftung trias refererierte anregend über "Die
Gestaltung und Finanzierung von Wohnprojekten"
Stichworte:
- Rechtform
- Wohnraum - Nutzungsgut oder Eigentumsobjekt?
- Finanzierung
- Mittel sozialer Wohnungsbau
- Miete als Maßstab?
- Ortsübliche Miete / Projektmiete
- Fähigkeiten im Projekt
- Wohnprojekt - ein unternehmerisches Unterfangen
www.stiftung-trias.de/information/infomaterial

6.) Alexander Grünenwald erläutert am Beispiel im Landkreis Germersheim
seine "Werkzeugmethode" als Grundlage kreativer Planungs- und
Entscheidungsprozesse.
Grünenwald nennt es in "Denglisch" Tool-Methode, d.h bei der Planung des
Wohnprojekts arbeitet er mit "Best Practice" Beispielen und den
Vorstellungen der am Prozess
Beteiligten ein machbares Konzept aus.
www.bedandroses.de
www.i3-community.de

7. Alfred Böhmer zeigte die infrastrukturelle Aufwertung von
Bestandsquartieren am Bsp. Speyer West
www.gewo-speyer.de

8. Sonja Schwarzl stellte als Bauherrin den "Wohnhof Atrium in Wiesloch
vor, der im Juli 2012 Richtfest feiert.
http://www.i3-community.de/3-0-Projekte.html

9. Matthias Günther vom Eduard Pestel Institut blickte ins
Wohnungs-Kaleidoskop der Metropolregion Rhein-Neckar im Jahr 2030.
Im Schnelldurchgang und mit trockenem Humor zeigte er die
Forschungsergebnisse für seines Instituts von 2010 für Rhein-Neckar.
Sein Fazit:
- Wenn sich Verknappungen von Bodenschätzen weiter konkretisieren, muss
von einem Anstieg der relativen Preise insbesondere für Energie,
Mobilität und Nahrungsmittel ausgegangen werden.
- Viele private Haushalte werden ihren Konsum einschränken müssen.
Hiervon dürfte auch das Wohnen betroffen sein.
-Eine dauerhafte Fortsetzung des Anstiegs der Wohnfläche je Einwohner
ist daher nicht zu erwarten.
- Zur Vermeidung notwendiger Mobilität ist dagegen eine Fortsetzung der
Entleerung ländlicher Räume zu befürchten.
- Den Zentren droht somit einer längerfristige Wohnungsknappheit
www.pestel-institut.de
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