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Überblick über die Konzepte der Initiativen

Der folgende Aufstellung gibt einen Überblick über den Wohnraumbedarf der in hd_vernetzt organisierten Projektgruppen.

Die Initiativen, welche sich aktuell in hd_vernetzt zusammengeschlossen haben, benötigen zur Verwirklichung der Wohn- und Kulturprojekte Räumlichkeiten und Flächen, die folgenden Anforderungen genügen:

  • Anzahl Personen: insgesamt Durch die geplanten Wohnprojekte besteht ein Wohnraumbedarf für ca. 600 Personen jeden Alters.
  • Wohnformen: Die verschiedenen Wohnprojekte wollen in Wohnungen unterschiedlicher Größe als Singles, Paare, Familien und WG’s leben.
  •  Gemeinschafträume: Jedes Wohnprojekt hat Bedarf an Gemeinschaftsräumen. Je nach Gemeinschaft auch an Werkstätten, Veranstaltungsräumen Musikräumen und Freizeiträumen.
  •  Gemeinschaftsküche: Fast alle Projekte brauchen Gemeinschaftsküchen. Teilweise auch mit öffentlicher Nutzung als Café oder Kneipe.
  •  Gebäude: Neben der Möglichkeit Neubauten zu erhalten, wird besonderen Wert darauf gelegt, vorhandene Bausubstanz zu nutzen. Dabei sind alte Gebäude, die nicht dem aktuellen Sanierungsstandard entsprechen, genauso von Interesse, wie Gebäude, die saniert sind oder in Eigeninitiative ökologisch und regenerativ-energetisch saniert werden (Solarenergie, Photovoltaik).
  •  Direktes Wohnumfeld: Es sollten Gärten und Grünflächen vorhanden sein, die gemeinschaftlich genutzt werden können.  Werkstätten,  Proberäume  und  Lagerräume  zur  eigenen  Nutzung  haben  ebenso hohe Priorität, wie Stätten, an denen Öffentlichkeit entsteht und eine Verzahnung mit der Stadtbevölkerung möglich ist. Dazu gehören Konzerträume, Vortragsräume, Büroräume und Gewerberäume.
  • Lage: Innerhalb des Heidelberger Stadtgebietes werden Lagen bevorzugt, die eine „Fahrradnähe“ zur Innenstadt aufweisen. Die Patton Barracks stehen für ein Projekt u.a. im Fokus, während die anderen Projekte sich besonders für die Flächen in der Südstadt interessieren. Es werden Quartiere mit gemischter Bevölkerung und Nutzung gesucht (Wohnen, Einzelhandel, Kindergärten, Schule, medizinische Versorgung etc.).
  •  Mobilität: Besonderen Wert wird auf gute ÖPNV-Anbindung gelegt und innovative Alternativen zum Individualverkehr gefordert (Car-Sharing, Parkplatzbegrenzung).
  •  Finanzierung/Verwaltung: Es besteht hauptsächlich Bedarf an Mietobjekten. Alle Projekte wollen diese selbst verwalten. Die Finanzierung soll je nach Projekt mit Hilfe von Investoren, in der Rechtsform der Genossenschaft oder mit Hilfe des Mietshäuser Syndikats umgesetzt werden.
  •  Selbstverständnis: Solidarität, soziales und kulturelles Engagement, ökologisches und nachhaltiges Wirtschaften, Raum für Kreativität und Individualität. Das sind nur einige der Leitmotive, denen die Projektgruppen in einem Leben in Gemeinschaft folgen wollen. Neben dem werteorientierten Handeln innerhalb der Gemeinschaft ist einigen der Projektgruppen das Verwirklichen von kulturellen Projekten (Konzerte, Vorträge, Kleinkunst) und deren Angebot an die Bevölkerung ein besonderes Anliegen. Einige betätigen sich politisch und wirken in der Stadtpolitik mit. Für ein Projekt stellen räumliche Nähe zum Arbeitsort und gemeinschaftliche Erwerbsformen eine innovative Interpretation der Work-Live-Balance dar.
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